Suchtprobleme

Suchtprobleme

„Es fing bei mir so unbemerkt an und diente doch der Entspannung.“

 

„Endlich abgelenkt von Stress und Schmerz, von Langeweile und öde erscheinendem Leben…“

 

„Der Anfang war schön. Ich konnte mir da noch nicht vorstellen, dass es zur Sucht kommen könnte und dann in großen Maßen mein Leben bestimmen würde…“

 

„Danach zu verlangen tritt bald ein, obwohl vor kurzem erst genossen. Mehr muss es sein, die Dosis steigt und steigt. Was einst genügte, reicht nun nicht mehr.“

 

„Die Gedanken kreisen und kreisen um nichts anderes mehr, als dem, was scheinbar so sehr fehlt.“

 

"Wann endlich gibt es für mich das nächste Mal? Wo bekomme ich es her?"

 

„Habe ich wieder in Hüll und Füll, das, was so begehrt, ist meinem Herzen dann erst Ruh, wenn alles, wirklich alles ist verbraucht.“

 

„Die Zeit danach war richtig schwer. Schmerzen, Übelkeit, und sonst viel mehr…"

 

„Ich brauche es so sehr, sonst gibt es kein Entrinnen vor Schmerz, üblen Gedanken und vielem anderem mehr."

 

„Ich selbst, ich sah es nicht, es geht bergab. Die anderen, die es sagen, werden doch wohl nur Blödsinn sagen?“

 

"Ich bin nicht abhängig, süchtig oder so."

 

„Nur ich selbst kann doch sagen, was mir gut tut und was ich brauche. Außerdem bin ich nicht schuld. Schau Dir an warum, wieso.“

 

"Änderst Du die Situation? Kannst Du mir etwa helfen?"

 

„Ich nehme es weiter zu mir, obwohl ich spüre, der Körper rächt es, weil es viel zu viel ist. Egal, noch geht es ja.“

 

„Von Mal zu Mal ist es schlimmer geworden bei mir. Konsum, Entzug, die Schmerzen und das andere…“

 

„Vielleicht ist jetzt die Zeit, mich anderen Weges zu besinnen? Ein guter Arzt, eine verständnisvolle Begleitung sind nun für mich angesagt. Sicher kein einfacher Weg, der sich auftut, aber der Lohn wird möglicherweise ungleich größer sein, so hoffe ich.“