Literarisches

Literarisches · 18. Oktober 2018
Wanken dir die matten Füße, ist der Flügel Schwung erlahmt? Traurig schleichst du an dem Fenster, das einst deine Spiele sah: Ach, der Sommer ist verronnen, und der rauhe Winter naht. Doch sieh meine welken Knie, sieh das Antlitz totenbleich, sieh der Augen mutges Feuer, von der Krankheit Hauch gelöscht; ist denn schon mein Herbst gekommen, eh mein Sommer noch erschien? Text: Franz Grillparzer (1791-1872)
Literarisches · 03. Oktober 2018
Herbst Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmeln ferne Gärten; sie fallen mit verneinender Gebärde. Und in den Nächten fällt die schwere Erde aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Literarisches · 29. September 2018
Im Herbst sammelte ich alle meine Sorgen und vergrub sie in meinem Garten.
Literarisches · 23. September 2018
O trübe diese Tage nicht, Sie sind der letzte Sonnenschein, Wie lange, und es lischt das Licht Und unser Winter bricht herein.

Literarisches · 19. September 2018
Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß. Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren, und auf den Fluren lass die Winde los.